Dünstekoven. Die Gemeinde Swisttal freut sich über eine neue Rastmöglichkeit im Bereich des Hachenburger Weges in Swisttal-Dünstekoven. Dank der großzügigen Spende des Dünstekovener Unternehmers Uwe Schmitz steht Bürgerinnen und Bürgern sowie Ausflugsgästen ab sofort eine hochwertige Sitzbank zur Verfügung, die zum Verweilen in der Natur einlädt.
Die Gegend um den Hachenburger Weg am Rand des Kottenforstes ist bei Einheimischen wie auch bei Touristinnen und Touristen gleichermaßen beliebt. Es dient als Ausgangspunkt und Wegstrecke für Wanderungen, Spaziergänge und andere Freizeitaktivitäten. In unmittelbarer Nähe befinden sich Ausflugsziele wie das Gut Capellen, das Nabu-Naturschutzzentrum sowie der Eiserner Mann.
Im Rahmen eines offiziellen Übergabetermins dankte Bürgermeister Tobias Leuning dem Spender herzlich für sein Engagement. Ebenso sprach er Ratsherr René Pelzer seinen Dank für die Vermittlung und Organisation aus.
„Dank der großzügigen Spende von Herrn Schmitz ist hier ein schönes und zugleich bedeutungsvolles Verweilplätzchen in unserer heimischen Natur entstanden. Solch bürgerschaftliches Engagement ist für unsere Gemeinde von unschätzbarem Wert. Wir prüfen gerne entsprechende Anregungen aus der Bürgerschaft und versuchen, gute Ideen gemeinsam möglich zu machen“, betonte Bürgermeister Leuning.
Die Umsetzung des Projekts wurde von der Stabsstelle Wirtschaftsförderung und Tourismus koordiniert und in enger Zusammenarbeit mit dem Bauhof der Gemeinde realisiert.
Bei der neuen Sitzgelegenheit handelt es sich um ein echtes Qualitätsstück: Die Bank wurde in der Justizvollzugsanstalt Rheinbach gefertigt und setzt auch ein sichtbares Zeichen.
Die Bank ist in Orange gehalten und trägt den Slogan „Kein Platz für Gewalt an Frauen und Mädchen“. Orangefarbene Bänke stehen bundesweit symbolisch für den Einsatz gegen Gewalt an Frauen und Mädchen. Sie machen darauf aufmerksam, dass Gewalt keinen Platz in unserer Gesellschaft haben darf, und erinnern daran, wie wichtig es ist, hinzuschauen und zu handeln.
Passend mit Blick auf den Internationalen Frauentag (08.03.) unterstreicht die Gleichstellungsbeauftragte der Gemeinde, Katja Blindert, die Bedeutung des Projekts: „Die orange Bank ist nicht nur eine Sitzgelegenheit, sondern auch ein starkes Symbol. Sie lädt zum Ausruhen ein – und zugleich zum Nachdenken über ein Thema, das uns alle angeht. Gewalt gegen Frauen und Mädchen darf nicht tabuisiert werden. Jede und jeder von uns kann dazu beitragen, aufmerksam zu sein und Haltung zu zeigen.“
Hinweis:
Die Infotafel wird noch vom Baubetriebshof angebracht:
