Heimerzheim. Ein Bild vom Fortschritt der Sanierungsarbeiten im Kleinschwimmbad in Heimerzheim machten sich am Mittwoch, den 11. März 2026, Bürgermeister Tobias Leuning, Fachbereichsleiter Jürgen Funke -Gemeindeentwicklung- und Andreas Schmickler als zuständiger Projektleiter vom Fachgebiet Gebäudemanagement mit Architekt Adriatik Mahmudi und Geschäftsführer André Pilling von der Generalplanungsgesellschaft POS4, welche mit der Sanierung des Kleinschwimmbades beauftragt ist.
Durch die von POS 4 koordinierten Unternehmen wurden die Abbruch-, Rohbau- und Schadstoffentsorgungsarbeiten fast vollständig abgeschlossen. Die Dacharbeiten sind ebenfalls abgeschlossen und die Lüftungsanlage wurde auf dem Dach positioniert. Zum Teil sind auch schon neue Bauteile wie der Neubau der Sammelumkleiden, eine Trapezblechdecke oder die neue Badewassertechnik eingebaut. Mehr und mehr nimmt das Kleinschwimmbad Gestalt an.
Die Arbeiten begannen in der letzten Februarwoche 2025. Die Gesamtkosten der Sanierung sind aufgrund von zusätzlichen Arbeiten und Preissteigerungen der Baukosten auf circa 6.800.000 Euro ermittelt worden. Eine umfangreiche Schadstoffsanierung, die komplette Erneuerung der Badewassertechnik sowie der Umbau und die Sanierung der Pausenhoftoiletten haben die Baukosten ansteigen lassen. Gemäß Zuwendungsbescheid werden hier im Rahmen einer 100-prozentigen Förderung circa 4.500.000 Euro aus dem Investitionspaket „Soziale Integration im Quartier“ finanziert. Mit dem Investitionspaket stellen der Bund und das Land Nordrhein-Westfalen Mittel zur Schaffung von Begegnungsstätten in Form von Einrichtungen wie Sportanlagen, Schwimmbädern und Kultureinrichtungen zur Verfügung.
„Die Wiederinbetriebnahme des Kleinschwimmbades ist uns und vielen Bürgerinnen und Bürgern eine Herzensangelegenheit. Im Rahmen der Förderung durch Bund und Land ist die Sanierung überhaupt erst möglich; hierfür sind wir äußerst dankbar, da eine fachgerechte und zeitgemäße Sanierung nur aus Eigenmitteln für eine kleine Kommune wie Swisttal andernfalls nicht realisierbar wäre. Ich freue mich, mir nun vor Ort einen Überblick über den derzeitigen Stand der Arbeiten verschaffen zu können. Ein Wehrmutstropfen ist die leichte Verzögerung aufgrund von Unstimmigkeiten mit einem beauftragten Handwerksunternehmen sowie zusätzlich notwendige Arbeiten im Bereich des Bestandsgebäudes, die im Vorfeld nicht ersichtlich waren und somit nicht berücksichtigt werden konnten – sowas lässt sich leider nicht einplanen“, so Bürgermeister Tobias Leuning.
Angesichts der noch durchzuführenden Gewerke ist nach derzeitigem Stand von einer Fertigstellung im Herbst 2026 auszugehen.