Informationsveranstaltung zum Kanal- und Straßenausbau der Breite Straße in Ollheim

Nachbericht

Ollheim. Durch den Rhein-Sieg-Kreis wird in 2027 die „Breite Straße“/ K 9 in Ollheim zwischen der Kirche und dem Ortsausgang Dom-Esch ausgebaut. Im Vorfeld des Straßenausbaus wird durch die Gemeindeverwaltung in 2026 der Hauptkanal unter der Straße erneuert.

Um die direkt betroffenen Anliegerinnen und Anlieger sowie alle interessierten Ollheimer Bürgerinnen und Bürger zu informieren, fand daher eine Informationsveranstaltung statt, bei der das vom Kreis beauftragte Ingenieurbüro und die Gemeindeverwaltung über die beiden Maßnahmen und deren Auswirkungen während der Arbeiten informierten.

Für den Straßenausbau sind circa 260 Meter der „Breite Straße“ betroffen, beginnend von der Kirche in Richtung Ortsausfahrt Dom-Esch, und für den Kanalausbau circa 100 Meter. Im Rahmen des Kanalausbaus, welcher geschätzt sechs bis acht Wochen in Anspruch nehmen soll, wird die Straße stückweise geöffnet, der neue Kanal verlegt und wieder verschlossen. Die „Breite Straße“ wird zur Durchführung dieser Maßnahmen in dem Bereich, in dem gearbeitet wird, bis zum jeweiligen Baufeld vollgesperrt.

Das vom Kreis beauftragte Ingenieurbüro stellte die Planungen zum Straßenausbau vor, bei welcher Fahrbahn und Nebenanlagen „von Fassade zu Fassade“ erneuert werden. Vorgesehen sind eine neue Fahrbahndecke, leicht verbreiterte Gehwege und Fahrbahnverschwenkungen zur Geschwindigkeitsreduzierung. Im Zuge des Straßenausbaus wird zudem durch Absenken der Fahrbahn das Stauvolumen erhöht und so der Starkregenschutz der Anwohnenden verbessert, da mehr Wasser im Straßenraum zum Ablauf durch die Kanäle gehalten werden kann. Des Weiteren ist ein barrierefreier Ausbau der Bushaltestellen vorgesehen. Derzeit wird davon ausgegangen, dass die Straßenausbaumaßnahmen drei bis fünf Monate in Anspruch nehmen werden. Die Arbeiten sind für 2027 vorgesehen, nachdem die Kanalarbeiten Ende 2026 abgeschlossen sind.

„Bei Fragen im Nachgang zu dieser Veranstaltung können sich die Bürgerinnen und Bürger jederzeit an uns als Gemeindeverwaltung wenden“, so Fachbereichsleiter Jürgen Funke. „Kommunikation ist hier sehr wichtig, damit wir Probleme und ihre Fragen noch vor der Bauausführung früh erkennen und für alle Beteiligten zufriedenstellend lösen können.“

Dank einer Novellierung des Kommunalabgabengesetzes aus 2024 fallen für die Anliegenden keine Straßenausbaubeiträge an. Die Kosten des Kanalausbaus trägt die Gemeinde. Eigentümerinnen und Eigentümer müssen nur für gegebenenfalls. entstehende Kosten der Grundstücksanschlussleitungen aufkommen, wenn diese Leitungen Schäden aufweisen und erneuert werden müssen.

Die Planungen werden dem Bau-, Vergabe- und Denkmalschutzausschuss in seiner öffentlichen Sitzung am 24. Juni zur Fassung des Maßnahmenbeschlusses vorgestellt. Bürgerinnen und Bürger können sich zu den Maßnahmen bei der Gemeindeverwaltung unter 02255 309 616 oder nicole.danziger@swisttal.de informieren.

 

 

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