Aus einer versiegelten Fläche soll ein lebendiger Mini-Park werden: Mit dem Projekt „Piko Park“ plant die Gemeinde Swisttal die Umgestaltung des „Jülicher Ring klein“ zu einem naturnahen Treffpunkt für die Nachbarschaft.
Trotz schlechten Wetters folgten 15 Bürgerinnen und Bürger der Einladung zu einer Beteiligungsveranstaltung. Nach einem kurzen Auftakt direkt auf der Fläche, bei dem Bürgermeister Leuning die Teilnehmenden begrüßte und erste Ideen gesammelt wurden, ging es im Dorfsaal Odendorf weiter.
Dort stellte die Verwaltung die Planungsansätze sowie die Förderkulisse im Rahmen des Programms KfW 444 vor. Auch die beauftragte Landschaftsplanerin präsentierte erste Entwürfe. Ziel des Projekts ist die Entsiegelung der Fläche und ihre Umwandlung in einen sogenannten „Piko Park“ – einen kleinen, naturnah gestalteten Park, der zugleich Aufenthaltsqualität schafft und als Treffpunkt für die Anwohnenden dient.
Besonderes Gewicht lag auf der aktiven Mitwirkung der Bürgerinnen und Bürger: Per Klebepunkt konnten sie ihre Präferenzen äußern – etwa zur Gestaltung der Grünflächen (formal oder organisch), zu Sitzmöglichkeiten (klassische Bänke, Liegebänke oder Tischgruppen) sowie zu biodiversitätsfördernden Elementen wie Insektenhotels, Sandarien oder Lesesteinhaufen.
Die Ergebnisse der Beteiligung fließen nun in die finale Planung ein, die von der Landschaftsplanerin ausgearbeitet wird. Vorgestellt werden soll diese im kommenden KUWE-Ausschuss. Ziel ist es, die Umgestaltung im Herbst 2026 umzusetzen.
Ein weiterer Baustein: Die neu entsiegelte Fläche wird zusätzlich auf der Plattform „abpflastern.de“ eingetragen – als Beitrag für mehr Klimaschutz und mehr Lebensqualität vor Ort.