Fünf Jahre nach der Flut: Swisttal plant gemeinsames Gedenken am 15. Juli 2026

Fünf Jahre nach der verheerenden Flutkatastrophe möchte die Gemeinde Swisttal gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern sowie lokalen Initiativen und den Kirchen Raum für Erinnerung, Begegnung und Austausch schaffen.

Am 15. Juli 2026 ist deshalb eine offene Gedenkveranstaltung auf dem Schulhof der Grundschule in Heimerzheim geplant. Die Veranstaltung soll am Abend stattfinden und bewusst niedrigschwellig gestaltet werden.

Die Gemeinde ruft bereits jetzt dazu auf, sich den Termin vorzumerken.

Raum für Gedenken und Begegnung

„Der Jahrestag ist für viele Menschen in Swisttal ein sehr emotionaler Moment“, sagt Bürgermeister Tobias Leuning. „Uns ist wichtig, einen Rahmen zu schaffen, in dem Menschen zusammenkommen können – zum Erinnern, zum Austausch und einfach, um an diesem Tag nicht allein zu sein. Es soll ein Abend von Swisttal für Swisttal werden.“

Die Veranstaltung wird aktuell gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Kirchen im Gemeindegebiet, der Johanniter, des „Team Gedenken“ sowie weiteren lokalen Akteurinnen und Akteuren vorbereitet.

 

Wünsche und Ideen aus der Bürgerschaft willkommen

Da das Konzept bewusst offengehalten werden soll, sind Bürgerinnen und Bürger sowie Vereine und Initiativen eingeladen, sich bei der Umsetzung zu beteiligen.

Angebote zur Mitwirkung können per E-Mail an die Pressestelle der Gemeinde Swisttal gesendet werden: pressestelle@swisttal.de

 

Theaterprojekt der Gesamtschule als Teil der Erinnerungskultur

Neben dem gemeinsamen Flutgedenken am 15. Juli wird es im Gemeindegebiet auch weitere dezentrale Angebote zum gemeinsamen Erinnern geben: So plant die Gemeinde die Einweihung des Flutdenkmals vor dem Rathaus und das „Team Gedenken“ wie in den Vorjahren ein offenes Angebot im Pfarrsaal in Odendorf.

Ein besonderer kultureller Beitrag zum fünften Jahrestag kommt von der Gesamtschule Swisttal. Schulleiterin Dr. Sybille Prochnow-Penedo stellte bei einem ersten Vorbereitungstreffen ein Theaterprojekt der Schule vor, das sich intensiv mit der Flutkatastrophe auseinandersetzt.

Unter dem Titel „Wie Phönix aus der Flut“ arbeiten Schülerinnen und Schüler an einem Stück zur Aufarbeitung der Ereignisse. Für das Projekt erhält die Schule 80.000 Euro Fördermittel aus dem LEADER-Programm „Voreifel – die Bäche der Swist“. Zwei  Aufführungen sind am 14. und 15. Juli in der Aula der Gesamtschule geplant.

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