Bezirksregierung genehmigt Mehrklasse an der Gesamtschule Swisttal

Die Gemeinde Swisttal hat gute Nachrichten für viele Familien: Die Bezirksregierung Köln hat die beantragte Mehrklasse an der Gesamtschule Swisttal zum Schuljahr 2026/27 genehmigt. Damit können allen Kindern auf der Nachrückerliste der Schule Schulplätze angeboten werden.

Nach Ende des Anmeldeverfahrens lagen der Schulleitung der Gesamtschule Swisttal insgesamt 134 Anmeldungen vor. Aufgrund der Vierzügigkeit der Schule und der Absenkung des Klassenfrequenzwertes von 29 auf 27 Schülerinnen und Schüler wegen 15 Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf standen zunächst lediglich 108 Plätze zur Verfügung.

Vor diesem Hintergrund hatte der Rat der Gemeinde Swisttal am 5. Mai 2026 mit sehr großer Mehrheit beschlossen, bei der Bezirksregierung die Einrichtung einer zusätzlichen Eingangsklasse zu beantragen. Anlass war insbesondere die Situation zahlreicher Swisttaler Kinder, die weder an der Gesamtschule Swisttal noch an benachbarten Gesamtschulen aufgenommen werden konnten. An vielen Schulen der Region wird bereits die Regelung des § 46 Absatz 6 Schulgesetz NRW angewendet, die eine bevorzugte Aufnahme von Kindern aus dem jeweiligen Schulträgergebiet ermöglicht.

Die nun erteilte Genehmigung schafft dringend benötigte zusätzliche Kapazitäten. Allen Kindern auf der bisherigen Nachrückerliste konnte inzwischen ein Platz an der Gesamtschule Swisttal angeboten werden, 20 haben von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht.

 

Noch freie Plätze in der neuen Mehrklasse

Darüber hinaus stehen aktuell noch einige wenige freie Plätze zur Verfügung. Interessierte Familien werden gebeten, sich zeitnah mit der Schulleitung in Verbindung zu setzen.

Bürgermeister Tobias Leuning begrüßt die Entscheidung der Bezirksregierung: „Die Genehmigung der Mehrklasse ist eine sehr gute Nachricht für die betroffenen Familien und ein wichtiger Erfolg für unsere Gemeinde. Unser Ziel war von Anfang an, möglichst allen Kindern aus Swisttal einen wohnortnahen Platz an der Gesamtschule zu ermöglichen. Dass dies nun gelungen ist, freut uns sehr. Mein Dank gilt allen Beteiligten in Schule, Verwaltung, Politik und Bezirksregierung, die diese Lösung in kurzer Zeit möglich gemacht haben.“

 

Bauantrag für Interimslösung eingereicht

Zwischenzeitlich konnte auch der Bauantrag für das dringend benötigte Interim der Gesamtschule eingereicht werden. Die dreigeschossige Containeranlage soll für die Dauer von drei Jahren genutzt werden und umfasst fünf Klassenräume mit jeweils rund 70 Quadratmetern, einen Ganztagsraum sowie zwei Gruppen- beziehungsweise Kursräume. Dadurch entstehen zusätzliche räumliche Kapazitäten für insgesamt bis zu 228 Schülerinnen und Schüler.

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