Beginn der Sanierungsarbeiten im Dorfhaus Miel

Miel. In Folge der Flutkatastrophe 2021 wurde das Dorfhaus in Miel schwer beschädigt. Nach den erforderlichen Gutachten, Förderanträgen, Planungen und Vergabeverfahren können nun die Sanierungsarbeiten im Rahmen des geförderten Wiederaufbaus beginnen. Bürgermeister Tobias Leuning machte sich vor Aufnahme der Arbeiten mit dem beauftragten Generalplaner Jens Koch von JENSKOCHARCHITEKTUR sowie Mike Kyek und Philip Pont von der ausführenden Firma BL Projekt GmbH vor Ort ein Bild vom Zustand des Gebäudes und den anstehenden umfangreichen Sanierungsarbeiten.

Geschätzt 30 cm hoch stand das Wasser im Gebäude. Unmittelbar nach der Flut wurden erste Entkernungsarbeiten im Inneren durchgeführt, seither steht das Dorfhaus leer. Ein belastender Zustand für die Mieler Bürgerinnen und Bürger und die Vereine. Diesen möchte Bürgermeister Tobias Leuning nun nach langer Geduld beendet wissen.

„In Flächengemeinden wie Swisttal sind zentrale Orte des Zusammenkommens in den einzelnen Orten sehr wichtig für die Gemeinschaft. Dorfhäuser sind Anlaufstelle für soziale Teilhabe und Austausch. Während in den größeren Orten teilweise Objekte als Ausweichmöglichkeiten vorhanden sind, muss Miel seit Jahren in umliegenden Orten für Veranstaltungen gastieren – ein belastender Zustand für die Dorfgemeinschaft“, so Bürgermeister Tobias Leuning. „Umso mehr freue ich mich, dass nach aufwändigen Vorarbeiten nun auch die „handfesten“ Arbeiten beginnen. Das Projekt ist auf der Zielgeraden und alle Beteiligten arbeiten mit Hochdruck daran, das Dorfhaus wiederherzustellen.“

Zunächst werden weitere Entkernungsarbeiten vorgenommen, bevor mit der Wiederherstellung des Dorfhauses begonnen werden kann. Neben der massiven Bodenplatte betrifft dies leider auch das Wandgemälde mit Mieler Motiv. Nach statischem Gutachten muss die Wand erneuert werden, anschließend soll das Wandbild wiederhergestellt werden. Die Sanierung wird in großen Teilen durch den Wiederaufbau saniert: insgesamt werden fast 1,4 Mio. Euro aus dem Wiederaufbaufond eingesetzt. Für zusätzlich notwendige Sanierungen ohne Zusammenhang mit der Flutkatastrophe investiert die Gemeinde Swisttal gemäß Ratsbeschluss knapp 250.000 Euro aus Eigenmitteln.

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