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Historie

  Wappen der Gemeinde Swisttal

Das Wappen der Gemeinde Swisttal ist das Wappen des früheren Amtes Ludendorf. Die Gemeinde Swisttal entstand am 01.08.1969 durch die kommunale Gebietsreform aus den ehemals selbständigen Gemeinden, deren frühere Wappen nachstehend dargestellt sind und die mit Ausnahme von Straßfeld, das dem Amt Kuchenheim, Kreis Euskirchen angehörte, im Amt Ludendorf die Verwaltungsgemeinschaft bildeten. Dünstekoven nahm eine Sonderstellung ein: als Ortsteil von Heimerzheim - zwei Versuche in den 50er Jahren zur Erlangung der gemeindlichen Selbständigkeit schlugen fehl - führte es kein eigenes Wappen. Das jetzt gezeigte Wappen lehnt sich an das Siegel einer um 1338 dort ansässigen Familie v. Dinstekouen an.

  Wappen des Ortsteils Buschhoven
  Wappen des Ortsteils Dünstekoven
  Wappen des Ortsteils Essig
  Wappen des Ortsteils Heimerzheim
  Wappen des Ortsteils Ludendorf
Buschhoven
Dünstekoven
Essig
Heimerzheim
Ludendorf
  Wappen des Ortsteils Miel
  Wappen des Ortsteils Morenhoven
  Wappen des Ortsteils Odendorf
  Wappen des Ortsteils Ollheim
  Wappen des Ortsteils Straßfeld
Miel
Morenhoven
Odendorf
Ollheim
Straßfeld

Swisttal erhielt seinen Namen von dem Flüsschen Swist, das mitten durch die Gemeinde fließt. Bereits vor der Französischen Revolution (1794), die hier im Linksrheinischen politische und verwaltungsmäßige Änderungen nach sich zog, bildete die Swist teilweise eine natürliche Grenze zwischen den Herrschaften Chur-Köln, Tomberg und Lommersum, die jahrhundertelang geistliche, weltliche Obrigkeit des Gebietes waren.

Bodenfunde in Lützermiel, Buschhoven und Morenhoven beweisen, dass Swisttal ein altbesiedelter, landwirtschaftlich wertvoller Raum ist. Ludendorf, Straßfeld und Morenhoven wurden vor mehr als 1000 Jahren nach urkundlichem Nachweis gegründet, Heimerzheim und Ollheim sind älter als 900 Jahre. Der Römerkanal sowie alte Heerstraßen stellen erhaltene Zeugnisse röm. Besiedelung des Gemeindegebietes von Odendorf bis Buschhoven und Heimerzheim dar.

 

Wo ist über Swisttal und seine Geschichte nachzulesen?

  • Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz, Bd. IV Nr. 2 - Kreis Rheinbach - P. Clemen, 1898
  • Geschichte der Dekanate Meckenheim und Rheinbach, Dr. P. Heusgen, 1926
  • Heimatbuch des Landkreises Bonn I/II 1958/1959
  • Die Ortsnamen des Landkreises Bonn, Prof. G. Mürkens, 1960
  • 150 Jahre Landkreis Bonn, 1966
  • Chronik der Herrschaft und Pfarrei Miel, K. Thiery, 1925
  • Die Römerstraßen der Rheinprovinz, J. Hagen, 1923
  • Die röm. Wasserleitung nach Köln, W. Haberey, 1971
  • Quellen zur Geschichte des Rhein-Sieg-Kreises, Heinz Doepgen
  • Atlas der römischen Wasserleitungen nach Köln, Klaus Gewe 1986, Rheinland Verlag GmbH Köln

Daneben gibt es viele andere heimatgeschichtliche Publikationen und Veröffentlichungen, z.B. von Norbert Zerlett sowie dem Landschaftsverband. Diese, insbesondere die älteren Werke, sind Liebhaberstücke und werden nur noch antiquarisch gehandelt, einige sind als Nachdrucke zu erhalten.

Die Gemeinde förderte die Herausgabe von Büchern, die mehr oder weniger umfangreich Geschichte und Gegenwart des hiesigen Raumes darstellen und daher dem interessierten Leser sehr empfohlen werden können. Soweit noch lieferbar, sind folgende Werke über die Gemeinde Swisttal zu beziehen:

  • Chronik von Buschhoven, Bd. 1-3 "Club der Heimatfreunde" (vergriffen)
  • Chronik von Buschhoven, Bd. 4-5 "Club der Heimatfreunde"
  • Schulgeschichte in Swisttal 1979 (vergriffen)
  • Mehr als 1000 Jahre Morenhoven 1980 (Nachdruck)
  • 900 Jahre Heimerzheim, Gemeinde Swisttal 1974 (Nachdruck)
  • 10 Jahre Swisttal, Gemeinde Swisttal 1979
  • Swisttal, Bilder aus früherer Zeit 1985
  • Auf dem Essi(n)g - Geschichte und Geschichten, hg. v. Bürgerverein Swisttal-Essig 1979 e.V., Swisttal 1999.
  • "Geschichte von Buschhoven" Zusammenfassung und Fortschreibung der Chronik
    (Erhältlich über den Heimat- und Verschönerungsverein Buschhoven)
  • Geschichte - und Geschichten um die Swisttaler Schulen" von Johann Josef Hoffmann

Die "Heimatblätter des Rhein-Sieg-Kreises, Jahrbuch 1985", enthalten (S. 129-150) eine ausführliche Beschreibung des Stiftes "Schillings-Kapellen", Dünstekoven (Geschichts- und Altertumsverein für Siegburg und den Rhein-Sieg-Kreis e.V., Rathaus, Siegburg). In den Heften "Rheinische Heimatpflege" und "Rheinische Kunststätten" (Rheinischer Verein für Denkmalpflege, Köln) werden gelegentlich Swisttaler Geschichte und Gegebenheiten veröffentlicht. Eine Mitgliedschaft in den genannten Vereinen oder auch im Eifelverein, der ebenfalls heimatkundliche Veröffentlichungen herausgibt, sichert die Sammlung interessanter Publikationen und gibt Gelegenheit zu Exkursionen unter sachkundiger Führung.

Soweit Sie weitere Information wünschen, steht Ihnen das Archiv der Gemeinde Swisttal zur Verfügung.



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