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Beethovenjahr 2020

 

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Bauarbeiten für Park+Ride-Anlage und Buswendeschleife am südlichen Bahnhofsumfeld starten

Odendorf. Die Arbeiten zum Neubau und Umbau der Park+Ride-Anlage und der Buswendeschleife am südlichen Bahnhofsumfeld in Odendorf werden voraussichtlich Ende der Sommerferien, Anfang August 2020, beginnen. Die von der Gemeinde beauftragte Firma hat die notwendige straßenverkehrsrechtliche Genehmigung zur Durchführung der geplanten Baumaßnahme beim Straßenverkehrsamt des Rhein-Sieg-Kreises beantragt. „Wann diese der beauftragten Firma und damit auch der Gemeinde sowie der Regionalverkehr Köln GmbH (RVK) für die Einleitung weiterer Maßnahmen vorliegt, lässt sich derzeit noch nicht konkret einschätzen“, erklärt Nicole Danziger vom Fachbereich Gemeindeentwicklung.

 

Mit ersten Vorarbeiten zur Baufeldvorbereitung und dem Rückbau der Parkplätze im rückwärtigen Bereich in Nähe der Unterführung wird die beauftragte Firma bereits ab dem 06.07.2020 beginnen. Für die Parkflächen an der Unterführung und dem Innenbereich der Buswendeschleife werden entsprechende Parkverbote eingerichtet. Im Umfeld der Buswendeschleife stehen danach noch circa 15 Parkplätze zur Verfügung. Ausreichend alternative Parkflächen können am nördlichen Bahnhofsumfeld genutzt werden.

 

Vor Beginn der Arbeiten des ersten Bauabschnittes erfolgt die Verlegung des Kanals und einer Baustraße/Umleitungsstrecke zwischen Bahnhof und Engelbert-Zimmermann-Straße. Die Baustraße wird für den dritten Bauabschnitt hergerichtet und benötigt. Die Nutzung der Baustraße bleibt ausschließlich den Anliegern vorbehalten, die mit einem entsprechenden Ausweisdokument ausgestattet werden.

 

Die Durchführung der Baumaßnahme erfolgt insgesamt in drei Bauabschnitten. Die Bauzeit für alle Bauabschnitte wird auf circa 14 Monate geplant. Der erste Bauabschnitt umfasst die Herstellung der neuen Parkplatzflächen im Umfeld der Unterführung. Im zweiten Bauabschnitt werden anschließend der Bereich der Buswendeschleife sowie ein Fahrradunterstellplatz hergerichtet. Im Zuge des dritten Bauabschnittes erfolgt die Anpassung der Bahnhofstraße von der Essiger Straße bis zur Buswendeschleife. Während des  Umbaus der Bahnhofstraße ist die Einfahrt zum Bahnhof und der Straße Auf der Hüll nicht möglich. Das  Gelände ist im Zuge des dritten Bauabschnittes nur noch über die Baustraße von der Engelbert-Zimmermann-Straße aus zu erreichen, welche nur von Anliegern mit einem Ausweisdokument befahren werden darf. Der dritte Bauabschnitt wird circa 2-3 Monate dauern.

 

Die Bauarbeiten werden von der Firma Scheiff aus Euskirchen ausgeführt. Mit der Bauleitung wurde das Ingenieurbüro Fischer Teamplan aus Erftstadt und das Landschaftsarchitekturbüro Reepel aus Düren beauftragt.

 

Ansprechpartnerin für die Umsetzung und Betreuung der baulichen Maßnahmen ist bei der Gemeinde Swisttal Frau Nicole Danziger, die unter der Telefonnummer 02255/309-616 bzw. per E-Mail unter nicole.danziger@swisttal.de zu erreichen ist.

 

Die Bushaltestelle „Odendorf Bf“ am Bahnhof Odendorf wird für die Zeit der Baumaßnahmen entfallen. Die Fahrgäste werden gebeten die Haltestellen „Odendorf Ort“ bzw. „Odendorf Bf Nord“ zu benutzen. Genaue Informationen hierzu sind zu gegebener Zeit den Infozetteln an den Bushaltestellen, sowie der Homepage der RVK unter https://www.rvk.de/fahrplaene-co/verkehrsmeldungen/ zu entnehmen. Diese Informationen werden von der RVK nach Entscheidung des Rhein-Sieg-Kreises zu der straßenrechtlichen Verkehrsgenehmigung rechtzeitig bekannt gemacht und ausgeschildert werden.

 

Für die sich ergebenden Beeinträchtigungen bittet die Gemeinde Swisttal um Verständnis.

 

Chronologie

 

Dem Bahnhof von Odendorf kommt eine zentrale Bedeutung zu. Die Zukunftsrelevanz wurde durch die Gemeinde bereits frühzeitig als ein Schwerpunkt der gemeindlichen Entwicklung erkannt. Aufgrund der erwarteten hohen Investitionskosten wurden von Anfang an Möglichkeiten der Förderung gewählt.

 

Seit 2012 verhandelt die Gemeinde Swisttal mit der Deutschen Bahn AG, um eine städtebauliche Aufwertung des Bahnhofsumfelds zum Bahnhof in Swisttal-Odendorf zur Attraktivitätssteigerung für die Nutzer des öffentlichen Personennahverkehrs zu erreichen.

Über verschiedene Lösungsansätze und Planungsvereinbarungen und nicht zuletzt aufgrund einer Kooperationsvereinbarung mit der Bahnflächenentwicklungsgesellschaft (BEG) konnte für das Bahnhofsumfeld über eine städtebauliche Rahmenplanung und der daraus abgeleiteten Aufstellung des Bebauungsplanes Odendorf Od 17 „Bahnhofsumfeld Odendorf“ die Umgestaltung des Bahnhofsumfeldes erfolgreich geplant werden. Während dieser Verhandlungszeit hat die Deutsche Bahn AG darüber hinaus ihre Zusage zum Bau einer Personenunterführung im Rahmen der Modernisierungsoffensive II (MOF II) erteilt und umgesetzt.

 

Mit der Aufstellung des Bebauungsplans Od 17 – „Bahnhofsumfeld Odendorf“ wird das Areal um den Bahnhof städtebaulich aufgewertet, in dem die Aufenthaltsqualität erhöht sowie die Umsteigebeziehungen optimiert werden. Zudem wird das Parkangebot für Autofahrer und Fahrradfahrer verbessert. Die nördlich und südlich gelegenen Ortsteilbereiche werden mit der neuen Unterführung verbunden, was die Erreichbarkeit und die Querungsmöglichkeiten der Bahntrasse verbessert.

 

Im Jahr 2015 wurde die Fördermaßnahme in zwei Bauabschnitte und damit auch zwei separate Fördermaßnahmen aufgeteilt, da der NVR die bis Ende 2017 gesetzlich gesicherten Mittel nun durch Bewilligungen und vorzeitige Maßnahmenbeginne nahezu  vollständig  ausgeschöpft hat und daher eine Förderung der beantragten Gesamtmaßnahme für das Jahr 2014 leider nicht mehr möglich war.

 

In weiteren Gesprächen wurde dann einvernehmlich erreicht, dass die P&R-Anlage doch, wie auch geplant in zwei Bauabschnitten gefördert werden kann, wobei über eine Förderentscheidung zum 2. Bauabschnitt erst später und durch die Stellung eines separaten Förderantrages entschieden werden konnte.

Beantragt wurde daraufhin die Förderung des 1. Bauabschnittes (nördliche Seite). Der 1. Bauabschnitt umfasst den nördlich des Bahnhofs gelegenen Teil der P+R-/B+R-Anlage einschließlich aller zugehörigen Grunderwerbs-, Bau- und Planungskosten. Darunter fällt u.a. auch der Anschluss der Druckrohrleitung im nördlichen Bereich, die u.a. der Entwässerung der Personenunterführung dient und kurzfristig umgesetzt wurde. Dieser Bauabschnitt wurde im August 2017 abgeschlossen.

 

In diesem Bauabschnitt wurden folgende P&R-/B&R-Stellplätze zur Verfügung gestellt:

 

Parken Nord I                         37 normale Parkplätze

                                                 2 Behindertenparkplätze

                                                 2 Kiss & Ride-Parkplätze

Parken Nord II                      67 normale Parkplätze (inkl. 2 Parkplätze für e-Autos)

                                                 2 Behindertenparkplätze

 

Im Bereich dieses Parkplatzes wurden darüber hinaus zwei Fahrradunterstände für 52 Fahrräder und 9 Fahrradboxen (Kleingaragen) aufgestellt. Inzwischen wurde als weitere Maßnahme über die RVK eine E-Bike-Station an diesem Standort ergänzt.

 

Der zweite Bauabschnitt – südliche Teil - wurde durch die Gemeinde im Mai 2015 zur Förderung und Umsetzung angemeldet.

Der jetzt zur Umsetzung geplante zweite Bauabschnitt umfasst den Umbau der bestehenden P+R-Anlage mit aktuell 69 P+R-Stellplätzen und nach Fertigstellung dann insgesamt 86 P+R-Stellplätzen sowie 69 B+R-Stellplätzen. Von den 86 P+R-Stellplätzen werden 81 als reguläre Pkw-Stellplätze, 2 als Behindertenstellplätze und 3 als Kiss+Ride-Stellplätze ausgeführt.

Die B+R-Anlage soll aus 60 überdachten Fahrradstellplätzen und 9 abschließbaren Fahrradboxen bestehen. Die überdachte Fahrradabstellanlage wird so ausgeführt, dass sie zu einem späteren Zeitpunkt noch um ein weiteres Element mit 30 zusätzlichen Fahrradstellplätzen erweiterbar ist.

Des Weiteren wird die Buswendeschleife mit verstärktem Oberbau neu gebaut und die Bushaltestelle barrierefrei ausgebaut und mit einer neuen Wartehalle ausgestattet.

 

Der Zuwendungsbescheid vom Nahverkehr Rheinland erreichte die Gemeinde Anfang April 2020. Nach Ausschreibung und Vergabe des Bauauftrags ist der Baubeginn für August 2020 geplant, wobei kleinere bauvorbereitende Arbeiten bereits ab Anfang Juli 2020 geplant sind.

 

Für den Kanal wird eine Bauzeit von ca. 2,5 Monaten und für die Herstellung der Verkehrsflächen eine Bauzeit von ca. 11 Monaten eingeplant, so dass mit einer Fertigstellung im Herbst 2021 gerechnet wird.

 

Mit Abschluss der Arbeiten und Umsetzung der geförderten Maßnahme für beide Bauabschnitte sind die Voraussetzungen für eine weitere Zunahme von Umsteiger auf den ÖPNV optimiert. Das steigert die Veränderungen des Mobilitätsverhaltens hin zu größerer Nutzung des ÖPNV.

 

 



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