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Bürger Swisttals gedenken der Opfer des Nationalsozialismus

Heimerzheim. Angehörige der auf dem Friedhof Bestatteten, Schüler der Sekundarschule Heimerzheim, Landtagsabgeordneter Oliver Kraus, Gemeinderatsmitglieder, Träger der Ehrenmedaille der Gemeinde Swisttal und Swisttaler Bürger kamen erneut auf Einladung der Gemeinde zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus auf dem ehemaligen jüdischen Friedhof in Heimerzheim zusammen. Der Gedenktag  wurde 1996 von damaligen Bundespresidenten Roman Herzog initiiert. „Erinnern, Gedenken, Mahnen und die aktive Auseinandersetzung mit der Geschichte sind von entscheidender Bedeutung, um eine Wiederkehr von Rassenwahn, Totalitarismus, Faschismus und Nationalsozialismus zu verhindern“ – betonte Bürgermeisterin Petra Kalkbrenner am Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau vor 75 Jahren.

 

Zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus waren auch Schüler der Geschichtskurse der Sekundarstufe der Georg-von-Boeselager Sekundarschule auf den jüdischen Friedhof gekommen.

Geschichtslehrer Jonas Weichelt betont: „Schule muss ihrem Auftrag mündige Erwachsene zu formen nachkommen“. In diesem Sinne erklärten auch die Schüler, dass der „Tod der unzähligen Opfer des Nationalsozialismus nicht sinnlos sein darf“ und es „…notwendig ist, die Jugendlichen zu erinnern“. Abschließend trugen sie ein Gedicht von Adam Zagajewski mit dem Namen „Flüchtling“ vor, um so einen Bogen zu aktuellen Ereignissen zu schlagen.

 

Im Jahr 2019 wurde neben dem bestehenden Gedenkstein für die jüdischen Bürger der Gemeinde Swisttal eine Informationstafel, welche den Kontext für den auf der Tafel zitierten Psalm 83 herstellen soll, von einem Initiativkreis initiiert und  aufgestellt. Im Sinne des Gedenktages der Opfer des Nationalsozialismus zitierte auch Bürgermeisterin Petra Kalkbrenner abschließend Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier aus seiner Rede in Yat Vachem mit den Worten: „Nie wieder!“.

 

Gedenkveranstaltung



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