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Mythos Ferrari

- „Sharknose // V6“

 

Heimerzheim: Jörg-Thomas Födisch und Rainer Rossbach stellten ihren einzigartigen Bildband „Sharknose // V6“ mit Fotos von Bernard Cahier in einer spektakulären Kulisse vor. Hierzu gehörten neben Formel 1 Wagen der 60er Jahre, eine Kunst- und Fotoausstellung. Es ist eine großartige Retrospektive in die Zeit des Rennsports der 60er Jahre, die in dem Bildband, mit einem großen Teil bisher unveröffentlichter Fotos, auf über vier Kilogramm Papier dokumentiert ist. Das Buch widmet sich dem Ferrari 156, dem Ferrari 246 SP und dem Ferrari 196 SP.  Auf Burg Heimerzheim gab es bei der Präsentation ein Stelldichein von internationalen und nationalen Rennsportgrößen. Darunter der Ex-Formel 1 Fahrer Arturo Merzario, der 1976 als einer der ersten Niki Lauda auf dem Nürburgring aus seinem brennenden Fahrzeug zog. Daneben der langjährige DTM-Star Klaus Ludwig und der aktuelle Tourenwagen und GT-Rennfahrer Frank Stippler aus Köln. Ebenso Mitglieder der Graf Berghe von Trips Stiftung und Mitglieder der von Wolfgang Graf Berghe von Trips gegründeten Scuderia Colonia, darunter auch Mitorganisator Karl-Heinz Peters aus Swisttal-Straßfeld. Weiter anwesend waren Vertreter der Nürburgring 1927 GmbH sowie zahlreiche Rennsportinteressierte.

 

Der wegen seiner haifischähnlichen Front „Sharknose“ genannte legendäre Ferrari 156 F 1 war, nach dem seinerzeit geänderten Reglement mit Verringerung der Hubraumgröße, aufgrund seiner Motorleistung der dominante Rennwagen. Es war der Wagen, mit dem Wolfgang Graf Berghe von Trips am 10. September 1961 beim Rennen in Monza in der Formel 1 Weltmeisterschaft in Führung lag und jedermann davon ausging, dass er den Weltmeistertitel erringen würde. Stattdessen erlitt Graf Berghe von Trips einen Rennunfall, bei dem er sowie weitere 15 Personen zu Tode kamen. Sein Original Rennfahrerhelm sowie ein Nachbau des Ferrari 156 F 1 konnten bei der Buchvorstellung ebenso bestaunt werden, wie der Lotus 21. Mit dem Lotus 21 war seinerzeit Jim Clark mit Graf Berghe von Trips in Monza kollidiert. Nach 58 Jahren wird der Originalunfallwagen erstmals nach Jahrzehnten in einem englischen Museum in Deutschland gezeigt. Der Lotus hatte nur wenige Runden bis zum fatalen Unfall auf der Rennstrecke zurückgelegt. Er wurde von Colin Chapman nie mehr eingesetzt. Erst 1964  wurde der Lotus von der Mailänder Staatsanwaltschaft freigegeben. Der Wagen soll Anfang August beim Oldtimer GP am Nürburgring den Rennsportenthusiasten in Deutschland offiziell präsentiert werden. Fahrer wird der dreifache Indy 500 Sieger Dario Franchitti sein.

 

Im Gespräch mit dem motorsportbegeisterten Moderator, Autor und Historiker Alexander Kraß schilderten der Swisttaler Jörg-Thomas Födisch und Rainer Rossbach die Entstehungsgeschichte des Buches. Aus ursprünglich vorgesehenen 300 Seiten wurden am Ende 432 spannende, interessante Seiten.

 

Ferrari Sharknose - Bild 1

 

Frank Stippler, Jason Wright, Karl-Heinz Peters, Petra Kalkbrenner, Antonius von Boeselager, Arturo Merzario, Klaus Ludwig und Jörg-Thomas Födisch

 

Ferrari Sharknose - Bild 2

 

Mythos Ferrari - Bild 3



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