Menü

Suche

Suche

Designauswahl

Designauswahl
Sie sind hier: www.Swisttal.de
.

Jörg Manhold stellt 12 Axiome der rheinischen Lebensart vor

- Mundartlesung der Swisttaler Lesetage -

 

Heimerzheim. Der Autor und Ressortleiter Jörg Manhold, der vielen aufgrund seiner wöchentlichen Samstagskolumne im General-Anzeiger Bonn über rheinische Redensarten bekannt ist, erläuterte dem Publikum in seiner Lesung in der Scheune von Angela Garus die Grundsätze der rheinischen Lebensart. Dabei löste er die Rätsel um so manche Redensart. Erste Kontakte mit dem Rheinischen ergaben sich für den gebürtigen Duisburger als Kleinkind bei seiner Tagespflegefamilie in Heimerzheim. Dort lernte er sein erstes Wort in rheinischem Dialekt „luurens“. Zur Mundartlesung hatte Manhold zudem den neuen Sessionsorden der Kölner Karnevalisten mitgebracht dessen Motto „Uns Sproch es heimat“ lautet.

 

Mit dem rheinischen Dialekt verbindet Manhold Begriffe wie Heimat, Glück und Poesie. Sein erstes Buch trägt den Untertitel „Der rheinische Glücksratgeber“. Die Redewendung „nix es esu schläch, dat et net für jet jot es“ beispielsweise enthält die tiefe humanistische Erkenntnis, dass jedem Ding -auch schwierigen Situationen- eine positive Kraft inne wohnt, die den Menschen weiter bringen kann. Zu Manholds Grundsätzen der rheinischen Lebensart zählen Empfehlungen wie „bliev jeck wie de bess“ „preis de leeve J“ „do sulls net kühme“ und „loss einfach loofe“.

 

Die lokale Mundartband „Jood Jemisch“ gestaltete den Abend mit dem neuen „Swisttal Lied“ und kölschen Liedern musikalisch.

 

Lesetage Manhold

 

Jörg Manhold las aus seinem „Handbuch der rheinischen Lebensart“ vor



PDF erstellen
.