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Programmieren lernen im Roberta Coding Hub – IT-Kurse für Kinder und Jugendliche in Swisttal

Rhein-Sieg-Kreis (an) - Bereits Schülerinnen und Schüler können einen EV3-Roboter von LEGO Mindstorms® oder einen Mikrocontroller Calliope mini so programmieren, dass diese Geräte bestimmte Aktionen durchführen. Die Technik wurde entwickelt, um die Grundlagen des Computerprogrammierens spielerisch zu erlernen. Eine intuitive graphische Programmiersprache ermöglicht schnelle Erfolge und weckt die Neugier auf mehr.

 

Der Rhein-Sieg-Kreis hat in Kooperation mit dem Fraunhofer-Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS einen Roberta Coding Hub® eingerichtet, der jetzt im Jugendzentrum Offener Treff Swisttal eröffnet wurde.

 

In diesem "Programmier-Zentrum" gibt es fortlaufend kostenlose Kurse à 1,5 Stunden für mindestens jeweils zehn Kinder und Jugendliche. Dazu hat die Einrichtung inzwischen die erforderlichen Geräte (EV3-Roboter, Mikrocontroller Calliope mini) und einige Laptops erhalten.

 

Speziell geschulte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Einrichtungen unterrichten die zukünftigen IT-Fachleute. Diese "Roberta®-Teacher" verfügen neben Programmierkenntnissen auch über didaktische Kompetenzen im Umgang mit den LEGO Mindstorms® oder den Calliope minis. Ziel des Coding Hubs ist es, technische und fachliche Hürden für den Nachwuchs abzubauen, und Kindern und Jugendlichen außerhalb der Schule einen spannenden Einstieg ins Programmieren anzubieten, der auch noch Spaß macht!

 

"Die offene Kinder- und Jugendarbeit bietet mit ihren spezifischen Angeboten vielfältige Bildungschancen", sagte Elisabeth Wilhelmi Dietrich, die Leiterin des Jugendhilfezentrums des Rhein-Sieg-Kreises für Alfter, Swisttal und Wachtberg bei der Eröffnung des Coding Hubs. "Hier im Offenen Treff Swisttal ist das Thema sehr gut aufgehoben und bietet durch den unmittelbaren Lebensbezug zu den Jugendlichen die Chance, Kompetenzen im Umgang mit der digitalen Welt zu erwerben, aber auch deren Gefahren und Risiken kennenzulernen."

 

Petra Kalkbrenner, die Bürgermeisterin der Gemeinde Swisttal, ergänzt: "Herausragend ist für mich hierbei das außerschulische Angebot in einem für Jugendliche freien Umfeld. Hier können sie mit ihren Freunden und gleichgesinnten Jugendlichen spielerisch und unter Anleitung in die digitale Welt eintauchen und technische Zusammenhänge erkennen und entwickeln."

 

Genau das will Jörg Harde, der Leiter des Jugendzentrums Offener Treff Swisttal, in die Praxis umsetzen: "Neben den Programmier-Workshops haben wir das Thema aufgegriffen: Ein Workshop zum Umgang mit den eigenen Daten ist in der Einrichtung geplant, die entstehende Bewässerungsanlage für den Garten muss programmiert werden und mit der Georg-von-Boeselager-Sekundarschule wird es eine Programmier-AG geben."

 

Das Regionale Bildungsbüro mit seinem zdi-Netzwerk:MINT im Rhein-Sieg-Kreis begleitet und unterstützt die Einrichtungen der offenen Jugendarbeit bei der Umsetzung. Neben dem Jugendzentrum Offener Treff Swisttal gibt es im Rhein-Sieg-Kreis einen weiteren Coding Hub im Jugendzentrum "Juze" Much.

 

Der Open Roberta Coding Hub ist Teil der Fraunhofer-Initiative "Roberta – Lernen mit Robotern", die seit 2002 digitale Bildung in Deutschland und international fördert.

 

In gendergerechten Roboter- und Programmierkursen hat die Initiative bereits mehr als 450.000 Kinder und Jugendliche ab acht Jahren für Technik und Naturwissenschaften begeistert.

 

Neben der Ausbildung von Lehrkräften bietet das Fraunhofer-Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS mit dem "Open Roberta Lab" eine eigene Open-Source-Programmierplattform an, auf der pro Monat bis zu 30.000 Nutzerinnen und Nutzer, vom Neuling bis zum Profi, spielerisch Roboter programmieren können.

 

Die Coding Hubs richtet das Fraunhofer IAIS mit Unterstützung der Google Zukunftswerkstatt an außerschulischen Institutionen deutschlandweit ein. Bis Ende 2020 werden rund 30 Hubs in unterschiedlichen Städten aufgebaut.

 

Zdi steht für die Landesinitiative Zukunft durch Innovation.

 

Das zdi-Netzwerk wird in Trägerschaft des Rhein-Sieg-Kreises kreisweit ausgebaut. Zu den verschiedenen Kooperationspartnern gehören insbesondere Akteure aus Wirtschaft, Verwaltung, Schule und Hochschule, das Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW und die Agentur für Arbeit.

 

Die Koordination des Netzwerkaufbaus übernimmt das Regionale Bildungsbüro im Amt für Schule und Bildungskoordinierung des Rhein-Sieg-Kreises unter Leitung von Gabriele Paar. Weitere Informationen sind im Internet zu finden:

 

http://www.mint-rhein-sieg.de/

www.zdi-portal.de/zukunft-gestalten-im-rhein-sieg-kreis

 

Kontakt per Mail: zdi@rhein-sieg-kreis.de



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