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300 Vogelkirschen am Waldrand gepflanzt

Heimerzheim. Am Waldrand des Kottenforsts bei Heimerzheim am Großen Cent wurden in Abstimmung mit dem Landesbetrieb Wald und Holz im März 2018 auf einer rund 600 Quadratmeter großen Fläche 300 Vogelkirschen gepflanzt. Die Neuanpflanzung erfolgte als Erweiterung einer 2004 angelegten Ausgleichsfläche mit einem Eichen-Hainbuchenwald. „Vogelkirschen sind standorttypische Gehölze, Pollen und Nektar der Blüten bieten Nahrung für Insekten“, sagt Anna Lena Müller, zuständig für Ausgleichsflächen im Fachbereich Gemeindeentwicklung. Gemeinsam mit Arne Wollgarten, Förster des Regionalforstamtes Rhein-Sieg-Erft, Forstbetriebsbezirk Vorgebirge, kontrollierte sie vor Ort die Neuanpflanzung.

 

Die Vogelkirschen sind eine freiwillige ökologische Maßnahme für die entfernten Birken der Birkenallee in Heimerzheim. Der Umweltschutz-, Wirtschaftsförderungs- und Energieausschuss hatte im September 2016 aufgrund von Anträgen eine Ortsbesichtigung zu den Birken in der Birkenallee durchgeführt und die Bäume in Augenschein genommen. In der anschließenden Ausschusssitzung wurde beschlossen, alle Bäume im Gehweg der Birkenallee zwischen Euskirchener Straße und Jagdweg zu entfernen sowie den Gehweg danach instand zu setzen und barrierefreie Querungsmöglichkeiten herzustellen.

 

Die Erstaufforstung dient auch als Ausgleich für künftige Projekte.

 

Nachpflanzung Birkenallee

Förster Arne Wollgarten und Anna Lena Müller kontrollieren die neu angepflanzten Vogelkirschen



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