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Anekdoten aus einer nordrhein-westfälischen Biographie

- Swisttaler Lesetage -

Morenhoven. Im kreaforum Morenhoven widmete sich der Geodät und Archäologe Klaus Grewe der Frage „Ostwestfale, Lipper und Rheinländer geht das?“. Der Autor beantworte dies mit „Natürlich. Zwar nicht immer – aber auch …!“ und gab zum Beleg für seine These unterhaltsame autobiographische Geschichten für die Zuhörer zum Besten. Die Anekdoten zeigen exemplarisch charakteristische Züge von Lippern, Westfalen und Rheinländern. Der Autor wurde in Ostwestfalen geboren, später lebte er im Lipperland und ist seit Ende der 50er Jahre im Rheinland zu Hause.

Eine Geschichte handelte von Kindheitserinnerungen des Autors in Brackwede als die Kinder Zeitungspapier zur Benutzung des Gemeinschaftsaborts kleinschnitten. Die Großmutter habe darauf geachtet, dass die Kirchenzeitung nicht für diesen Zweck verwendet wurde. Er berichtete auch von seinen Erlebnissen beim Schnörzen nach dem St. Martinsumzug, wo es – getreu der Lipper Devise „Vom Wechgeben ham wir’s nicht.“ – für die acht Kinder für drei gesungene Liedstrophen jeweils ein Achtel eines Apfels gab. Einen bleibenden Eindruck aus der Schulzeit in Werl-Aspe hatte ein Lehrer hinterlassen, der jeden Morgen zum Unterrichtsbeginn das Volkslied „Die Gedanken sind frei“ von seinen Schülern anstimmen lies. Die Besucher erlebten eine heitere Lesung mit zahlreichen weiteren humorvollen Geschichten.

 

Lesetage: Grewe



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