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Lehrschwimmbad Georg von Boeselager-Schule geschlossen!

Lehrschwimmbad Georg von Boeselager-Schule

 

Beethovenjahr 2020

 

Beethovenjahr 2020

 

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Integriertes städtebauliches Entwicklungskonzepts (ISEK) schreitet voran

Swisttal. Im September 2020 sollen auf der Grundlage des zurzeit in der weiteren Bearbeitung befindlichen Integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzeptes (ISEK) erste Förderanträge gestellt werden.

 

Ein Integriertes Handlungskonzept zielt als mehrjähriges strategisches Planungs- und Steuerungsinstrument nicht nur auf eine nachhaltige Gemeindeentwicklung ab, sondern setzt aktuelle, konkrete, gebietsbezogene Entwicklungsansätze. Aus diesem Grund entschied sich die Gemeinde Swisttal dazu Ihre Planungsansätze zu konkretisieren und aufgrund der Anzahl verschiedener investiver baulicher Maßnahmen auf eine zielgerichtete städtebauliche Integration auszurichten. Der Begriff des „städtebaulichen“ darf daher im Rahmen der Erarbeitung eines Integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzeptes (ISEK) nicht missverstanden werden. Städtebau findet in diesem Sinne nicht nur in urbanen Räumen, sondern auch in den Dörfern unserer Gemeinde statt.

 

Ein ISEK ist zwar kein universell gültiges Patentrezept, aufgrund der in Aussicht gestellten Fördermöglichkeiten wird es Städten und Gemeinden jedoch wieder ermöglicht sich aktiv in die Umsetzung investiver baulicher Maßnahmen einzubringen und Impulse für die Entwicklung der einzelnen Orte zu geben. Bürgerinnen und Bürger wurden aus diesem Grund beteiligt und haben ihre Ideen zur Gestaltung ihres Ortes bei Bürgerwerkstätten in Heimerzheim, Buschhoven und Odendorf sowie der Online-Beteiligung eingebracht.

 

Die Bürger hatten sich mit  Ideen und Anregungen zu den Themen Stärkung der Grundfunktionen, Stadtgestalt im öffentlichen Raum, Gemeinbedarfseinrichtungen / Bildung sowie Mobilität und Klimaschutz eingebracht. Des Weiteren nutzten viele Bürger die Chance, die zukünftige Entwicklung Swisttals mitzugestalten, indem sie sich an der Online-Bürgerbeteiligung mit Vorschlägen und Hinweisen für das Gemeindegebiet beteiligten.

 

Allein durch die Online-Beteiligung erhielt die Gemeinde Swisttal knapp 1.400 Beiträge zu den verschiedenen Ortsteilen der gesamten Gemeinde. Die Resultate der Bürgerbeteiligungen werden derzeit vom Fachbereich Gemeindeentwicklung in Kooperation mit der beauftragten Deutschen Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft, einem Unternehmen der DSK-BIG, ausgewertet.

 

Aufgrund der Corona-Pandemie musste die vorgesehene Jugendbeteiligung verschoben und ein anderes Format gefunden werden. Im Sommer sollen dann auch Kinder und Jugendliche die Möglichkeit erhalten über eine Online-Beteiligungsplattform ihre Ideen, Wünsche und Anregungen einzubringen. Hierzu wird die Gemeinde zu gegebener Zeit weiter informieren sowie Vereine und Schulen gezielt ansprechen.

 

Für die verschiedenen Projekte, wie beispielsweise den Neubau der Schule mit integriertem Dorfsaal in Odendorf, ist eine europaweite Vergabe vorgeschrieben. In einem ersten Schritt werden derzeit die Leistungen für die Objektplanung ausgeschrieben. Ebenfalls sollen die Machbarkeiten für die Umnutzung und Sanierung des denkmalgeschützten Dietkirchenhofs in Buschhoven untersucht werden. Im Vorfeld wird ebenfalls ein Objektplaner gesucht.

 

Die Etablierung eines multifunktionalen Nahversorgungszentrums nach dem DORV-Konzept – Dienstleistung und ortsnahe Rundum-Versorgung – in Buschhoven wurde in den Bürgerbeteiligungsprozess zum ISEK integriert. Aus den Bürgerveranstaltungen sind Arbeitsgruppen mit engagierten Bürgern hervorgegangen, die in Begleitung der DORV UG und der Gemeinde Swisttal die Inhalte und Voraussetzungen für ein Nahversorgungskonzept voran bringen wollen. Aufgrund der gegenwärtig geltenden Kontaktbeschränkungen zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie werden alternative Möglichkeiten geplant, damit die Arbeitsgruppen mit ihrem Vorhaben beginnen können.

 

„Großes Ziel ist es immer noch, trotz der Einschränkungen durch die Maßnahmen gegen Corona, zum September 2020 einen Grundförderantrag in der Städtebauförderantrag stellen zu können“, sagt Bürgermeisterin Petra Kalkbrenner. „Wird der Antrag bewilligt, kann in den folgenden acht Jahren sukzessive die Umsetzung einzelner Projekte und Maßnahmen erfolgen.“ Die zeitliche Schiene wird in der Grafik dargestellt, die Sie sich hier herunterladen können.

 



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