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Eröffnungs-Orgelkonzert zum Beethoven-Jubiläumsjahr „Königin der Instrumente“

Ollheim. Der Beginn des Beethoven-Jubiläumsjahres zum 250. Geburtstag des großen Komponisten startet im Rhein-Sieg-Kreis mit der Reihe „OrgelKultur“ des Rhein-Sieg-Kreises. So finden unter Mitwirkung der Thomas-Morus Akademie, Bensberg, und den Kommunen des Rhein-Sieg-Kreises zahlreiche Veranstaltungen im gesamten Rhein-Sieg-Kreis statt.

 

Auftakt der Orgelkonzertreihe war das Eröffnungskonzert in der katholischen Pfarrkirche St. Martinus in Ollheim.

 

Den Besuchern in der vollbesetzen Kirche wurde ein vielfältiges Programm rund um die Orgel im Wechsel mit Orgelmusik und musikgeschichtlichen, spirituellen und kirchenbaulichen Vorträgen geboten.

 

Prof. Markus Eichenlaub, Dom-Organist der weltweit größten romanischen Kathedrale, dem Speyerer Dom, begann das Konzert mit einem Präludium durch alle Dur-Tonarten.

 

In der anschließenden Begrüßung betonte Landrat Sebastian Schuster, dass Musik, insbesondere Orgelklänge, uns Menschen im Innersten berühren. „Die Vielseitigkeit der Orgelklänge trifft uns mal mit nahezu orchestraler Wucht, mal aber auch mit nur ganz leisen Tönen. Wir kennen Orgeln vor allem in Kirchen, sie begleiten seit Jahrhunderten die Gottesdienste und andere kirchliche Ereignisse. Kirchen stehen überall in unseren Städten und Dörfern, daher sind Orgelklänge auch Heimatklänge besonderer Art“, sagt Landrat Sebastian Schuster.

 

Beethovens „Fünf Stücke für Flötenuhr“ wird von Prof. Markus Eichenlaub vor dem spirituellen Impuls durch Monsignore Christoph Biskupek gespielt.

 

Im spirituellen Impuls wird über die Frage der Ehrfahrbarkeit Gottes in der heutigen Zeit nachgedacht und mit dem Zitat des evangelischen Theologen Peter Kuzmic geschlossen: „Hoffnung ist die Fähigkeit, die Musik der Zukunft zu hören. Glaube ist der Mut, in der Gegenwart danach zu tanzen.“

 

Zur Überleitung zum Kulturgeschichtlichen Impuls durch den geschäftsführenden Vorsitzenden der katholischen Kirchengemeinde Ollheim, Heiner Meurs, erklingen 9 Variationen und Finale aus „Ah, vous drai -je, Maman“. Den Besuchern wird von Kirchen- und Orgelkenner Heiner Meurs der in den Jahren 1906/07 errichtete neuromanische Ollheimer Kirchenbau als „Abbild des Himmels“ erläutert.

 

Im Anschluss spielt Prof. Markus Eichenlaub Variationen zum Thema aus der 9. Symphonie Beethovens „Alle Menschen werden Brüder (und Schwestern)“. Die gebürtige Ollheimerin Marie-Luise Maintz ging in ihrem Vortrag auf die Verbindung Beethovens zu der Königsorgel in Ollheim ein. In ihrem musikgeschichtlichen Impuls stellt sie die 250 Jahre alte Orgel, die ehemals im Kloster Schillingscapellen in Dünstekoven stand, und ihre Besonderheiten vor.

 

Mit einem fröhlich beschwingten Rag zu „My Beethoven“ endet das Eröffnungskonzert der OrgelKultur im Rhein-Sieg-Kreis.

 

Im Anschluss an das Eröffnungskonzert fand im Dorfsaal in Ollheim ein Empfang für alle Besucher des Konzerts statt.

 

Bürgermeisterin Petra Kalkbrenner dankte den Mitwirkenden Prof. Markus Eichenlaub, Dr. Marie-Luise Maintz, Monsignore Christoph Biskupek, Heiner Meurs, Hausherr Pater Stanislaus Friede, den Organisatoren des Rhein-Sieg-Kreises, Andreas Würbel von der Thomas-Morus-Akademie, der Firma Voigt sowie den Ollheimer Dorfvereinen für die Unterstützung beim Empfang. „Ich freue mich, dass das Eröffnungskonzert einer solchen Kulturreihe in der Gemeinde Swisttal stattfindet, das zeigt die Verbundenheit des Rhein-Sieg-Kreises mit seinen Kommunen“, schließt Bürgermeisterin Petra Kalkbrenner.

 



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