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Lesung in der Mieler Pfarrkirche mit Eckhard Maack

- Swisttaler Lesetage -

Miel. Eckhard Maack, ehemaliger Bürgermeister der Gemeinde Swisttal, las in der Mieler Kirche aus zwei Büchern vor. Zur Einstimmung auf den autobiographischen Roman „Ein Winter auf Mallorca“ von George Sand, lies er ein Musikstück des polnischen Komponisten Frédéric Chopin erklingen. George Sand berichtet in dem Buch von ihrem Winteraufenthalt mit ihrem Sohn und ihrem Liebhaber Frédéric Chopin auf Mallorca. Während des Aufenthalts wohnen sie in einer Kartause von Valldemossa. Eckhard Maack las einen Auszug aus dem Schlussteil des Buches. Nach einem Besuch der Stadt Palma geraten George Sand und ihr Sohn mit dem mallorquinischen Kutscher in einen starken Sturm. Eine holprige Fahrt auf überfluteten Straßen beginnt und die Kutsche schaukelt hin und her wie bei einer Schiffsreise. Mehrmals müssen sie aussteigen und das Gefährt anschieben, um den Weg fortsetzen zu können. Das letzte Stück des Weges müssen sie zu Fuß zurücklegen. Auf ihrer Reise zurück nach Frankreich sind sie glücklich wieder unter Franzosen zu sein, da die Mallorquiner sie nicht sehr herzlich aufgenommen hatten. Auf der Schiffsreise kreisen ihre Gedanken um Sinnfragen des Lebens. Dabei spielen die unterschiedlichen Lebensformen der Menschen eine Rolle sowie Gedanken zur Natur und sozialen Kontakten der Menschen.

Ebenfalls trug Eckhard Maack einen Auszug aus dem Anfangsteil des Buches „Christus kam nur bis Eboli“ von Carlo Levi vor. Die autobiographische Erzählung handelt davon wie der jüdische Arzt 1935 wegen seiner antifaschistischen Aktivitäten in die süditalienische Provinz Matera verbannt wird. Die Einheimischen behaupten von sich selbst, dass sie keine Christen seien, weil Christus nur bis Eboli gekommen sei. Er beschreibt die Berglandschaft, seine Ankunft in dem Ort „Gagliano“, in dem er bleiben muss, und das archaische Leben der Menschen dort.
 

Lesetage: Maack



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