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Integration der Flüchtlinge / Helferkreise

Bereits im Dezember 2014 wurde der Arbeitskreis „Flüchtlingshilfe Swisttal“ gegründet. In ihm engagieren sich Bürger ehrenamtlich, in dem sie die Flüchtlinge bei der Integration unterstützen. Zudem haben sich vier Flüchtlingshelferkreise gebildet: der Helferkreis Ludendorf/Essig/Odendorf („LEO“), der Helferkreis Morenhoven, der Helferkreis Buschhoven und der Helferkreis Heimerzheim.

 

Die ehrenamtlichen Helfer unterstützen die Flüchtlinge dabei, Kleidung und Kücheninventar aus Spenden zu erhalten. Sie helfen außerdem beim Besuch von Sprachkursen; sie begleiten die Flüchtlinge bei Behördengängen und bieten unter anderem Fahrdienste an.

 

  1. Zusammenarbeit von Verwaltung und ehrenamtlich Engagierten

Regelmäßig treffen sich Fachbereichsleiter Armin Wallraff und Flüchtlingskoordinator Peter Nitschke mit Vertreten des Arbeitskreises „Flüchtlingshilfe Swisttal“ Jürgen Hein, Vorsitzender, und Michael Gadow, um sich über die aktuelle Situation auszutauschen. „Wir sind sehr dankbar, für die konstruktive Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis und den Flüchtlingshelferkreisen. Die Arbeit der Ehrenamtler ist für uns eine wertvolle und unverzichtbare Unterstützung“, sagt Fachbereichsleiter Armin Wallraff.

 

Steuerungsgruppe Flüchtlinge

 

V.l. Jürgen Hein, Armin Wallraff, Peter Nitschke, Yousef Khalil und Michael Gadow

  1. Arbeitskreis „Flüchtlingshilfe Swisttal“

Der Arbeitskreis Flüchtlingshilfe ist eine ehrenamtliche Institution, die Ende 2014 ins Leben gerufen wurde. In Zusammenarbeit von Mitarbeitern der Gemeinde und den Vertretern des Arbeitskreises, Jürgen Hein, Vorsitzender, und Michael Gadow werden die Flüchtlingsarbeit der Gemeinde und die Flüchtlingshilfe der ehrenamtlich tätigen Personen koordiniert. Der Initiative „Flüchtlingshilfe Swisttal“ gehören mehr als 30 Bürgerinnen und Bürger an. Weiterhin gehören Schulen, Sportvereine und soziale Träger der Organisation an.

 

In Swisttal engagieren sich derzeit insgesamt über 100 Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit. Es wurden inzwischen vier Flüchtlingshelferkreise gegründet: der Flüchtlingshelferkreis Buschhoven, das Netzwerk Flüchtlingshilfe Ludendorf/Essig/Odendorf, abgekürzt LEO, das Flüchtlingshilfe Team Morenhoven und der Flüchtlingshelferkreis Heimerzheim.

 
Neben der staatlichen Hilfe, für die die Gemeinde zuständig ist und die für Wohnung, Kleidung und Nahrung der Asylbewerber sorgt, unterstützt der Arbeitskreis Flüchtlingshilfe Flüchtlinge bei der Integration. Zustätzlich gibt es Hilfestellung in vielen Angelegenheiten des täglichen Lebens. Ein Ziel der Initiative ist es, die ehrenamtlichen Kräfte innerhalb der Gemeinde Swisttal zu bündeln, um möglichst effiziente Hilfe leisten zu können. Der Arbeitskreis steht in direktem Kontakt mit den Flüchtlingen. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht für die Flüchtlinge vor allem Orientierungs- und Integrationshilfen anzubieten. Neben den Sprachkursen der Volkshochschule unterstützt die Flüchtlingshilfe und bietet Sprachförderung an. Sie organisiert Begegnungsmöglichkeiten, vermittelt Möbel und Bekleidung, sucht nach Wohnungen, hilft bei der Renovierung von Wohnungen, organisiert Umzugshilfen, unterstützt bei Familienzusammenführungen, hilft bei der Vermittlung von Spenden, sorgt für Begleitung bei Behördengängen und Arztbesuchen und organisiert die Teilnahme an Sport- sowie Bastel- und Spielangeboten für Kinder.

 

Zur weiteren Unterstützung wurde im Februar 2016 ein Förderverein der Flüchtlingshelferkreise Swisttal e.V. gegründet.


Ein Projekt wurde in Zusammenarbeit mit der Schreinerei Raimund Bayer aus Odendorf verwirklicht: gemeinsam mit Flüchtlingen, ehrenamtlichen Helfern und dem Fußballverein Rot-Weiß-Dünstekoven wurden Holzbänke für den Sportplatz in Dünstekoven gebaut.

 
„Die Erfahrung, die ich im Aufbau der ehrenamtlichen Flüchtlingsarbeit in Swisttal gemacht habe, sind durchweg positiv. Die Bereitschaft sich zu engagieren ist groß“, sagt Jürgen Hein, der Vorsitzende des Arbeitskreises.

 

„Mit der Einsatzbereitschaft und dem großen Engagement der ehrenamtlichen Flüchtlingshelfer wird der Grundstein für eine gelingende Integration der Flüchtlinge gelegt. Damit leisten alle ehrenamtlichen Helfer eine wertvollen und unverzichtbaren Beitrag für ein fruchtbares Miteinander in unserer Gemeinde“, sagt Bürgermeisterin Petra Kalkbrenner.

 

Ansprechpartner Arbeitskreis Flüchtlingshilfe Swisttal
Jürgen Hein Tel. 02255-1856
 

  1. Flüchtlingshelferkreise

Netzwerk Flüchtlingshilfe Ludendorf, Essig, Odendorf (LEO)

 

Der Flüchtlingshelferkreis “Netzwerk Flüchtlingshilfe LEO“ ist ein Zusammenschluss ehrenamtlicher Helfer aus Ludendorf, Essig und Odendorf (daher die Abkürzung “LEO“). Als sich Mitte 2015 abzeichnete, dass sich durch einen wechselseitigen Informations- und Erfahrungsaustausch auf lokaler Ebene im Bereich LEO eine bessere Koordination der verschiedenen Aktivitäten erreichen lässt, wurde das “Netzwerk Flüchtlingshilfe LEO“ im November 2015 gegründet.
 
Im Bereich LEO sind aktuell ca. 150 Flüchtlinge aus 25 Nationen untergebracht. „Diese Menschen sind auf einem schwierigen und gefahrvollen Fluchtweg – auf der Flucht vor Krieg und Terror – zu uns gekommen, um bei uns Frieden und Sicherheit zu finden. Die Aufnahme dieser Menschen bei uns in Swisttal ist und bleibt unsere Verantwortung und unsere Aufgabe als Gemeinde Swisttal und unsere Aufgabe als Bürgerinnen und Bürger in Swisttal. Es ist unsere Aufgabe aus humanitären und christlichen Gründen: aus Mitmenschlichkeit“, sagt Michael Gadow, Vorsitzender des Helferkreises LEO.
 
Die Helfer im Netzwerk LEO vertreten die Auffassung, dass jeder Flüchtling, der den gefährlichen Weg aus seiner Heimat alleine bzw. mit Familienangehörigen und/oder Freunden geschafft hat, selbst entscheiden kann, ob und welche Hilfe er haben möchte. Im Bereich LEO gibt es als Anlaufpunkt hierfür die “Interkulturelle Begegnungsstätte“. Sowohl in der “Interkulturellen Begegnungsstätte“ als auch über die Ansprechpartner kann Kontakt zum “Netzwerk Flüchtlingshilfe LEO“ aufgenommen werden. Im Helferkreis engagieren sich zurzeit circa 35 Personen. Weitere Helferinnen und Helfer sind herzlich willkommen.
 

Netzwerk LEO

(v.l.): Katrin Hilgert, Armela Zec, Jens Buhr, Andreas Albrecht, Andrea Bayer, Véronique Albrecht, Thomas Kühler, Gert Möhrer, Sigrid Möhrer, Karl-Heinz Müller, Elke Marion Utecht, Anna Louise Wiener, Michael Gadow

 

Unterstützung der Flüchtlinge

 

Die wichtigsten Anlaufstellen bei der Unterstützung der Flüchtlinge sind die “Interkulturelle Begegnungsstätte“ im Dietrich-Bonhoeffer-Haus und die “Kleiderstube“ in der Orbachstraße sowie die “Deutschkurse“ des Katholischen Familienzentrums in Odendorf und Ludendorf. Weitere Hilfen sind: Besuche in den Übergangswohnheimen und angemieteten Wohnungen; Unterstützung beim Finden und Einrichten von Wohnungen; Hilfe bei Kontoeröffnung; Begleitung bei Behördengängen; persönliche Verbindungen (in der Spannweite von Einzelbesuchen bis Patenschaften).
 
Projekte

  • “Interkulturelle Begegnungsstätte“ (Odendorf, Bendenweg 47, Dietrich-Bonhoeffer-Haus): Seit September 2015 betreiben die Katholische Jugendagentur Bonn (KJA, in Swisttal Träger der Offenen Jugendarbeit) und Ehrenamtler aus dem Bereich LEO diese Stätte der Begegnung zwischen Flüchtlingen und Swisttalern. Sie ist zweimal wöchentlich (Mittwoch und Freitag 16 bis 19 Uhr) geöffnet. Hier werden angeboten: Spielen (Kicker, Billard, Gesellschaftsspiele, Schach, Kartenspiele), Gesprächsrunde “Leben in Deutschland“ (in Vorbereitung), Deutsch üben, Fahrradwerkstatt und Lernen von Verkehrsregeln, ein Raum für Frauen, große Info-Wand, Projekt Holzarbeiten.
  • “Kleiderstube Odendorf“ (Odendorf, Orbachstraße 15): Offen für Bürgerinnen und Bürger aus unserer Gemeinde sowie für Flüchtlinge und Asylsuchende; Öffnungszeiten Mittwoch von 09 – 12 Uhr und Freitag von 14 bis 18 Uhr.
  • Deutschkurse: Das Katholische Familienzentrum Odendorf organisiert niedrigschwellige Deutschkurse im Heinrich-Wilkens-Haus in Odendorf und im Dorfhaus Ludendorf. Sie sind der Einstieg in die deutsche Sprache für alle Flüchtlinge und Asylsuchenden. Weiter führt die Volkshochschule Deutschkurse und Integrationskurse im Zehnthaus durch.
  • “Essen & Musik“ ~ Swisttaler und Flüchtlinge: Möglichkeiten der Begegnung und des Kennenlernens, u.a. über das Essen und gemeinsames Singen; erste „Essen & Musik“ haben in 2015 stattgefunden, weitere werden geplant.
  • “Fest der Begegnung“: Erste Begegnungsfeste haben Ende Februar 2016 stattgefunden; weitere werden geplant.
  • “Anlegen eines Gartens“: geplant für Frühjahr 2016 beim Übergangswohnheim in Odendorf, Bahnhofstraße.

Aus den Erfahrungen des Flüchtlingshelferkreises

 

Die Angebote des Helferkreises LEO werden gut angenommen und die Flüchtlinge zeigen sich dankbar für die Hilfe; dabei zeigen viele auch eigenes Engagement. Die größte Herausforderung ist die Verständigung; oft fehlt eine gemeinsame “Drittsprache“ (z.B. Englisch, Französisch) und Hintergrundwissen, z.B. zu den Lebenssituationen in den Herkunftsländern. Ebenso fehlen Kenntnisse über Deutschland und unsere Lebensordnung (siehe dazu unser Projekt “Leben in Deutschland“). Aber: wenn alle Beteiligten wollen, findet sich ein Weg zum Kennenlernen und zur Begegnung.

Ansprechpartner Leitungsteam Netzwerk Flüchtlingshilfe LEO:

Karl-Heinz Müller, Tel.: 0151/42551003
Gabriele Lohmer, Tel.:  0157/34406299
Sigrid Arabin-Möhrer, Tel.: 0176/34590730

Ansprechpartner Kleiderstube Odendorf

Brigitte Haselwanter, Tel.: 02255-1429
Elisabeth Kümpel, Tel.: 02255-950724

Ansprechpartner Interkulturelle Begegnungsstätte

Thomas Kühler (Katholische Jugendagentur Bonn gGmbH): Tel.: 0176-20419822
Karl-Heinz Müller (LEO): Tel.: 0151/42551003

Helferkreis Flüchtlingshilfe Morenhoven
 
Der Flüchtlingshelferkreis Morenhoven wurde am 05. November 2015 auf Initiative Morenhovener Bürger gegründet. Aus dem Kreis der Gründungsmitglieder wurde Hartmut Kircher zum Koordinator der Flüchtlingshilfe in Morenhoven ernannt. Dem Flüchtlingshelferteam Morenhoven gehören aktuell mehr als 30 ehrenamtlich tätige Bürger an.
 
Das Team der Flüchtlingshelfer betreut Flüchtlingsfamilien in Wohnungen und die Flüchtlinge, die im Bürgerhaus leben. Insgesamt unterstützt das Team zurzeit 28 Flüchtlinge aus verschiedenen Herkunftsländern wie Syrien, Irak, China, Kongo, Afghanistan, Marokko und Algerien.


Helferkreis Morenhoven

v.l.n.r.: Anita Dehnert-Peters, Meline Winkelmann, Christoph Winkelmann, Hartmut Kircher, Uwe Mahlmann, Johannes Eitelgörge, Katrin Eitelgörge, Klaudia Lenz.

 

 
Unterstützung der Flüchtlinge

 

Die Unterstützung, die für die Flüchtlinge geleistet wird, ist sehr facettenreich und folgt dem Grundsatz, mit dem ersten Tag der Ankunft die Integration der Flüchtlinge zu fördern. Die Unterstützung beruht auf drei Säulen:

 

  1. Das Erlernen der deutschen Sprache so frühzeitig wie möglich zu beginnen sowie die Lebensverhältnisse im neuen Umfeld kennen zu lernen.
  2. Den werdenden und jungen Müttern die notwendige Vor- und Nachsorge anzubieten.
  3. Ein Zusammenleben in den beengten räumlichen Verhältnissen in der Unterkunft unter bisher unbekannten Mitbewohnern unterschiedlicher Temperamente und Bedürfnisse zu gestalten.
     

Wo es aufgrund der Kapazitäten möglich war, wurden die Flüchtlinge in Sprachkursen untergebracht. Für die anderen hat das Team „Sprache“ das Erlernen der deutschen Sprache in ersten Schritten übernommen. Mittlerweile wird in Morenhoven ein professioneller Sprachkurs für diejenigen angeboten, die noch nicht in die geförderten Kurse aufgenommen werden konnten. Das Team „Gesundheit“ hat erfolgreich eine Wöchnerin mit Kind und eine Hochschwangere über die Geburt hinaus begleitet. Eine werdende Mutter wird noch betreut. Es wurden wöchentliche Gesprächstermine eingerichtet mit dem Ziel, ausgleichend zwischen den Bewohnern zu wirken, den Tagesablauf zu strukturieren und gemeinsame Unternehmungen anzugehen. Gemeinsame Aktivitäten mit den Flüchtlingen sind unter anderem das Kennenlernen der nächsten Umgebung, gemeinsame Busfahrten, der Besuch unterschiedlicher Geschäfte und gemeinsames Kochen.

Projekte

 

Der Flüchtlingshelferkreis Morenhoven versteht seine Aufgabe als ein Integrationsprojekt. Es ist unter anderem geplant, ein BürgerhausCafe einzurichten, als Anlass und Raum für Begegnungen und Gespräche bei Tee und Kaffee im Bürgerhaus.
 
Zu den Erfahrungen des Flüchtlingshelferkreises

 

„Flüchtlingshilfe schwimmt in einem Wechselbad aus Erfreulichem und Anderem. Hilfreich für die eigene Motivation ist allerdings ein Austausch über Möglichkeiten und Grenzen von Engagement sowie über verschiedene Aspekte der sehr unterschiedlichen Wissensgebiete, die vor Ort zum Tragen kommen und situativ entschieden werden müssen“, sagt Hartmut Kircher.

Ansprechpartner

Hartmut Kircher Tel. 02226/1581750

Flüchtlingshelferkreis Buschhoven

 

In Buschhoven werden zur Zeit 49 Personen in unterschiedlichen Unterkünften betreut. Bei der Gründung des Helferkreises im Oktober 2015 fanden sich zahlreiche interessierte Bürgerinnen und Bürger im Pfarrheim ein. Spontan haben sich circa 30 Personen bereit erklärt aktiv im Helferkreis mitzuarbeiten. Zudem haben sich ca. 10 bis 15 Personen gemeldet, die gezielt für diverse Unterstützungen zur Verfügung stehen. Mittlerweile ist die Helferliste auf feste 41 Personen angewachsen.

 

Helferkreis Buschhoven

 

Unterstützung der Flüchtlinge

 

Die ankommenden Flüchtlinge wurden in den vergangenen Monaten zunächst mit ausreichender Winterkleidung aus Kleiderspenden vor Ort versorgt. Weiterhin ist der Helferkreis um Integration bemüht. Die Neuankömmlinge werden durch Deutschunterricht, der zweimal pro Woche im Pfarrheim stattfindet, gefördert. Pensionierte Deutschlehrerinnen und –Lehrer begannen zuerst im Sportlerheim und später an weiteren Stellen in Buschhoven zu unterrichten. Täglich besuchten Helfer das Übergangsheim sowie Privatwohnungen. Alle erhalten Unterstützung und Beratung für das tägliche Leben in Deutschland. Die Hilfe im täglichen Leben reicht von der Begleitung beim Brilleneinkauf, genehmigten Facharztbesuchen und Terminen in der Gemeindeverwaltung, Einsatz als Dolmetscher, Hilfe bei der Beschaffung von Alltagsgegenständen, Fahrräderbeschaffung sowie Ersatzteilbeschaffung und Anleitung zur Fahrradreparatur, bis zur Hilfe bei Zollangelegenheiten.

Projekte und Beteiligung am Ortsleben

  • Die Flüchtlinge und deren Kinder wurden zum Martinszug, Martinsfeuer und anschließender Weckmannverteilung eingeladen.
  • Bei der Dorfweiherreinigung des Heimat- und Verschönerungsvereins Buschhoven e.V. im vergangenen Jahr beteiligten sich alle Flüchtlinge aus dem Sportlerheim.
  • Es wurde ein Besuch bei der Feuerwehr organisiert.
  • Es gibt einen begleitenden Deutschunterricht für die Flüchtlingskinder in der Grundschule während des Schulbetriebes.
  • An einem Begegnungsfest im Pfarrheim haben über 70 Personen (Helferinnen, Helfer und Gäste) teilgenommen
  • Gemeinsam schaute man sich den Karnevalszug an.
  • Als ein weiteres Projekt soll es regelmäßige Treffen zwischen Helferkreis und Flüchtlingen geben.
  • Ein Freizeitraum wurde mit gespendeten Fitnessgeräten, einer Tischtennisplatte, Kicker und Gitarre eingerichtet. Diese stehen den Flüchtlingen in ihren neuen Wohnunterkünften zur Verfügung. Weitere Aktivitäten sind Gegenstand bei der nächsten Zusammenkunft des Helferkreises im April 2016.
  • Die Mitnahme zu kulturellen Veranstaltungen wird angeboten; ebenso die Begleitung zum Tischtennisverein und zu Hertha Buschhoven sowie die Einbindung in diese Vereine.

Zu den Erfahrungen des Flüchtlingshelferkreises

 

Alle im Helferkreis sind sich einig dass es nur positive und zielführende Erfahrungen gegeben hat. In persönlichen Gesprächen konnten aufkeimende Dissonanzen auch unter Beteiligung der zuständigen Personen der Gemeindeverwaltung beigelegt werden. Man achtet sich gegenseitig und begegnet sich auf Augenhöhe. Alle bemühen sich um Integration. Für die meisten Flüchtlinge konnten nach ihrem Auszug aus dem ehemaligen Sportlerheim Wohnungen in Buschhoven gefunden werden. Es gab mittlerweile eine glückliche Familienzusammenführung, eine weitere steht noch bevor. Die Familien, die in die Orte Heimerzheim und Odendorf gezogen sind, haben nach wie vor regen Kontakt zu ihren bisherigen Begleitern und Helfern. Einige konnten aufgrund ihrer sprachlichen Fortschritte in Praktika oder berufsähnliche Tätigkeiten integriert werden.
 
Ansprechpartner

Christel Eichmanns Tel. 02226-2636

Flüchtlingshelferkreis Heimerzheim
 
Die Arbeitsgruppe „Patenschaften“ des Flüchtlingshelferkreises Heimerzheim unterstützt Flüchtlinge bei alltäglichen Herausforderungen wie zum Beispiel Einkaufen, Behördengängen, alltäglichen Angelegenheiten und Fragen zu Kultur und Mentalität. „Wer Hilfe leistet, lernt selbst Neues über andere Kulturen und kann als Gesprächspartner zugleich dabei unterstützen, Deutschkenntnisse zu verbessern“, sagt Daniel Friesen von der Arbeitsgruppe „Patenschaften“.

 

Ansprechpartner

Claudia Müller-Bück Tel. 02254-8070139
Günter Tappeser Tel. 02254-4486
Eberhard Müller-von der Bank Tel. 02254-84 46 66
Michael Hart Tel. 02254-601009
Daniel Friesen, Email: danfriesen[ät]gmx.de 

  1. Förderverein Flüchtlingshilfe Swisttal e.V.

    Gegründet am 11. Februar 2016

Zweck des Vereins

 

Unterstützung und Förderung der Flüchtlingshilfe in Swisttal, die durch den Arbeitskreis Flüchtlingshilfe Swisttal und die örtlichen Helferkreise für die in Swisttal lebenden Flüchtlinge und ihre Familien geleistet wird.
 
Dabei geht es z.B. um Unterstützung bei Deutsch- und Integrationskursen, bei Schulbildung, Studium und Berufsqualifikation sowie den dafür erforderlichen Lehr- und Lernmitteln. Weiter können in enger Zusammenarbeit mit der Gemeinde Swisttal Hilfen gewährt werden, z.B. bei der Ausstattung der Unterkünfte / Wohnungen oder bei dringenden Bedarfen, die nicht auf anderem Wege ausreichend abgedeckt werden.
 
Weiteres Ziel ist die Unterstützung der Integration, Hilfen bei Sport- und Freizeitaktivitäten, bei kulturellen, künstlerischen und anderen Veranstaltungen in Swisttal und im Umland.

Die Förderung erfolgt durch Finanzmittel, die durch die Beiträge der Vereinsmitglieder und durch Spendengelder zusammenkommen. Jahresbeitrag: 24 €


Bankverbindung
VR-Bank Rhein-Erft
IBAN: DE53 371 612 89 3313 2910 13
 


Vorstand und Kontaktanschrift des Fördervereins

Vorsitzender: Eberhard Müller-von der Bank, 53913 Swisttal, Quellenstr 84, Tel.: 02254-844666
Stv. Vorsitzender: Michael Gadow, 53913 Swisttal, Klosterstr. 18, Tel.: 02255-2513
Kassiererin: Zana Schneider, Swisttal Schriftführer: Godehard Rupp, Swisttal
Beisitzer: Jürgen Hein, Swisttal, Frankenstr. 38, Tel.: 02255-1856 Uwe Mahlmann, Swisttal, Hohner Weg 17, Tel.: 02226-011935 Weitere Beisitzer aus den Helferkreisen durch Kooption des Vorstandes.

  1. Förderung für Schulkinder

Für die Kinder der Flüchtlinge besteht Schulpflicht. An der Georg-von-Boeselager-Sekundarschule wurden zwei internationale Klassen eingerichtet. An den Grundschulen in Heimerzheim, Buschhoven und und Odendorf werden ebenfalls Flüchtlingskinder unterrichtet. Iris Sauer, Beraterin für Bildung und Teilhabe, sorgt dafür, dass die Grund- und Sekundarschüler über das Bildungs- und Teilhabepaket gefördert werden.



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